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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Ein so genannter Schatten auf der Lunge ist meist ein Zufallsbefund, der auf einem Röntgenbild auffällt. Sehr häufig wird dieser noch nicht einmal bemerkt, denn er verursacht, insbesondere wenn er noch nicht sehr groß ist, keine Schmerzen, vielleicht einen uncharakteristischen Husten, und auch Fieber wäre eher untypisch. Er kann auch schon lange bestehen und lediglich ein „Erbe“ einer früheren Lungenentzündung sein. Aber er gehört nun einmal nicht in die gesunde Lunge und muss daher weiter abgeklärt werden. Der Grund dafür ist eben, dass man bei einem solchen Befund nicht sicher sagen kann, ob es sich nicht um eine Erkrankung handelt, die ohne Therapie weiter fortschreitet und damit zu einem ernsten Problem werden kann.

Das Klinikum Kassel bietet alle Möglichkeiten zur Abklärung und Therapie von unklaren Rundherden der Lunge. Leider handelt es bei solchen Veränderungen nicht selten um eine Krebserkrankung, was aber erst eine Untersuchung aus einer Gewebeprobe (Biopsie) klären kann. Das dabei am häufigsten eingesetzte diagnostische Verfahren ist die Lungenspiegelung (Bronchoskopie). Die Staginguntersuchungen werden in der Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin  durchgeführt. In der Biopsie kann der Gewebetyp mittels histologischer Färbeverfahren weiter differenziert werden. Diese diagnostischen Verfahren sind immens wichtig, da die Lungentumoren entsprechend des Tumorstadiums (Ausbereitung), des histologischen Tumortyps und ggf. auch der molekularbiologischen Gen-Expressionsmuster sehr unterschiedlich therapiert werden. Sollte sich z.B. zeigen, dass es sich um einen operablen Lungenkrebs handelt, könnte dieser in der Klinik für Thoraxchirurgie entfernt werden. Die Heilungschancen wären dabei in Abhängigkeit vom Tumorstadium am höchsten. Aber auch bei nicht-operablen Lungentumoren kann man den Betroffenen helfen, in dem eine Chemotherapie z.B. in der onkologischen Klinik durchgeführt würde. Als weitere Klinik der Gesundheit Nordhessen ist das Krankenhaus Bad Arolsen auf die Behandlung von Patienten mit Lungenerkrankungen eingebunden . Begleitend können die Betroffenen psychoonkologisch oder palliativ betreut werden. Im MVZ-Strahlentherapie am Klinikum Kassel können solche Lungentumore oder unter bestimmten Bedingungen auch Metastasen (Tochtertumoren) bestrahlt werden und für die ambulante Versorgung stehen unsere onkologische Tagesklinik, die Ambulanzen der o.g. Kliniken und die onkologische Praxis Dr. Tebbe zur Verfügung. Somit existiert im Raum Kassel und Umgebung ein kompetentes und interdisziplinär arbeitendes Team zur Verfügung, dass sich aktiv um die Lungengesundheit kümmert, egal ob es sich um eine fortgeschrittene Erkrankungen oder um eine vorübergehendes Problem handelt, das nichtsdestotrotz abgeklärt und therapiert werden muss.

Notfall
 


Koordination Lungentumorzentrum

Sekretariat Tumorzentrum
Mo. - Do. 8 Uhr - 16:30 Uhr
Telefon: 0561 980 - 3514
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