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Für Patientinnen und Patienten

Seit dem 4. Mai 2020 erlaubt die Bundesregierung wieder die medizinische Behandlung aller Patienten, so dass wir unter Berücksichtigung der Vorgaben der Bundesregierung und des Robert-Koch-Instituts (RKI) sowie durch die Möglichkeit hinreichender Testkapazitäten, dem Einsatz alternativer Technologien (z.B. Videoambulanzen) und Vorhalt ausreichender COVID-19-Kapazitäten die Versorgung aller Patientinnen  und Patienten sicher gewährleisten können.

Maßnahmen zur sicheren Patientenversorgung am Klinikum Kassel

Unsere Stationsbereiche wurden derart umgebaut, damit die medizinische Versorgung der COVID-19-Patientinnen und Patienten in streng abgetrennten und speziell vorgesehenen Bereichen stattfindet. Wir verfügen aktuell über zwei vollständig isolierte Stationsbereiche (Intensiv- und Normalstation) mit Schleusenfunktion.

COVID-Verdachtsfälle werden in einer speziellen CCU (Corona Care Unit) behandelt, die der Notaufnahme zugeordnet ist. Sie ist durchgehend (24/7) besetzt und bietet von Anfang der Behandlung die Möglichkeit der konsequenten Trennung der Patientenströme an.

Es werden grundsätzlich alle Patientinnen und Patienten bei stationärer und ambulanter Behandlung auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet. Unser Labor verfügt über hochmoderne und leistungsfähige Diagnostikverfahren, mit denen wir zeitnah tagesaktuelle und sichere Testergebnisse für unsere Patienteninnen und Patienten sowie für unsere Beschäftigten bekommen.

Die hessenweite Maskenpflicht gilt auch in den Kliniken und öffentlichen Bereichen der Gesundheit Nordhessen. Neben dem medizinischen und pflegerischen Personal müssen auch unsere ambulanten und stationären Patientinnen und Patienten einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dieser darf auf den Patientenzimmern jedoch abgelegt werden.

Patienten mit spezifischen Erkrankungen

Am Klinikum Kassel und am Zentrum für Medizinische Versorgung werden auch trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie alle Therapien für Krebspatienten mit Blick auf die aktuellen Leitlinien vollumfänglich durchgeführt. Dazu gehören neben der Chemotherapie auch die modernen, zielgerichteten Immuntherapieverfahren, alle kurzfristig notwendigen Krebsoperationen und endoskopische Eingriffe sowie die Strahlentherapie. Dort haben wir einen neuen Linearbeschleuniger in Betrieb genommen, mit dem wir alle Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung ohne Einschränkungen behandeln. Insbesondere bei der Chemo- und Strahlentherapie werden zu Beginn feste Zyklen definiert, die eingehalten werden müssen, um einen Behandlungserfolg sicherzustellen. Daran halten wir uns natürlich.

Weiterhin führen wir für all diese Patientinnen und Patienten die notwendige Diagnostik (z.B. diagnostische und interventionelle Endoskopie, Radiologie, Nuklearmedizin und Pathologie) ohne Einschränkungen durch.

Auf Wunsch einiger Patientinnen und Patienten, die bei uns aufgrund einer früher behandelten Krebserkrankung in der Nachsorge sind, verschieben wir vereinzelt Termine für reine Kontrolluntersuchungen. Allerdings erfolgt dies nur, wenn es keinen Hinweis auf eine aktuelle Behandlungsnotwendigkeit gibt.

Persönliche Termine in der Krebsberatungsstelle 

Die Krebsberatungsstelle am Klinikum Kassel bietet ab sofort wieder persönliche Beratungskontakte an. Während der Vor-Ort-Termine werden die Hygienemaßnahmen streng eingehalten. Außerdem werden die Patientinnen und Patienten gebeten, ohne Begleitung zum Termin zu erscheinen. Die Termine werden darüber hinaus so geplant, dass sich die Patientinnen und Patienten nicht begegnen. Dadurch stehen weniger Beratungstermine zur Verfügung.

Hier nochmal die spezifischen Inhalte der Fachklinik ergänzen.

Liebe Patienten,

wenn Sie wegen einer entzündlichen neurologischen Erkrankung (z.B. MS, CIDP, MMN, Myasthenia gravis, Myositis, etc.) dauerhaft oder wiederkehrend Therapien erhalten, die das Immunsystem beeinflussen, haben Sie prinzipiell ein höheres Risiko, bei einer Infektion mit dem Corona-Virus zu erkranken. Wie hoch dieses Risiko ist, hängt sehr von der Art der Therapie ab, von der neurologischen Grunderkrankung und etwaigen Begleiterkrankungen. In den allermeisten Fällen wird es aber nicht sinnvoll sein, die Therapie zu beenden oder zu pausieren, weil dann mit schwerwiegenderen Folgen für Ihre Gesundheit zu rechnen haben. Wichtig ist, das Sie die gängigen Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus, die allseits verbreitet werden und auch seitens der GNH für alle Patienten sichtbar sind (Hinweise zum Coronavirus) ganz besonders beherzigen. Weitere Details zu Ihrer Erkrankung und Therapie in diesem Zusammenhang finden sie über die folgenden Links der jeweiligen Fachgesellschaften:

Natürlich können Sie sich auch genauer bei Ihrem niedergelassenen Neurologen oder bei uns (0561 980-4051) zu diesem Thema informieren.

Alles Gute!
Prof. Dr. med. Julian Bösel
Chefarzt

So erreichen Sie uns

Die medizinischen Abteilungen unserer Häuser sind weiterhin für Sie erreichbar. Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie nicht und kontaktieren Sie gerne direkt unsere Kolleginnen und Kollegen.

Weitere Informationen und Hinweise

Wir sind für Sie da!

Neben der Versorgung von Corona-Patienten decken wir unter den gegebenen Umständen auch weiterhin unser medizinisches und pflegerisches Leistungsspektrum ab. Wenn Sie also eine Behandlung benötigen oder sich informieren wollen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.