Zum Hauptinhalt springen

News & Presseinformationen

Bestnote für Bad Arolser Chirurgie

Überdurchschnittlich hohe Qualität bei Gallenblasenentfernung

Freuen sich über die Qualitätsauszeichnung: Chirurgie-Chefarzt Wolfgang Kockrow und Krankenhaus-Geschäftsführerin Anne Bülling vor einem Monitor, auf dem eine minimal-invasive Gallenoperation zu sehen ist.
Bad Arolsen

Das Krankenhaus Bad Arolsen hat bei einer Qualitätsauswertung der AOK Hessen erneut ein hervorragendes Ergebnis erzielt: Für Operationen zur Entfernung der Gallenblase gab es die höchstmögliche Bewertung (drei Lebensbäume). Das heißt, dass die Gallenblasenentfernung im Krankenhaus Bad Arolsen mit überdurchschnittlich hoher Behandlungsqualität erfolgt und Komplikationen sowie ungeplante Folge-Operationen sehr selten sind. Damit gehört das Krankenhaus Bad Arolsen zu den besten 20 Prozent der untersuchten Kliniken in diesem Behandlungsfeld mit einer geringen Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Ereignisse.

„Wir freuen uns sehr, dass wir wie im Vorjahr erneut die Bestnote für die Gallenblasenentfernung bekommen haben“, so Krankenhaus-Geschäftsführerin Anne Bülling. „Die wiederholte Auszeichnung zeigt das dauerhaft hohe Qualitätsniveau des gesamten Teams, zu dem neben den Chirurgen auch die Anästhesisten und Pflegekräfte gehören.“

Die Online-Orientierungshilfe „Krankenhausnavigator“ der AOK bietet Krankenhauspatienten die Möglichkeit auf Basis fundierter Erhebungen, die Klinik mit den besten Behandlungsergebnissen im jeweiligen Krankheitsfeld auszuwählen. So kann die sorgfältige Auswahl eines Krankenhauses bereits der erste wichtige Schritt vor einer Behandlung sein. Grundlage ist die QSR-Methode der AOK - ein statistisches Verfahren, dass die Behandlungsqualität von Kliniken auf Basis von Krankenhausabrechnungsdaten misst, bewertet und vergleicht. Die aktuelle Bewertung wurde im Oktober 2019 vorgenommen.

Die große Bedeutung einer sorgfältigen Auswahl des Krankenhauses unterstreicht Stefan Fischer, Abteilungsleiter im Krankenhausfallmanagement der AOK Hessen: „Es bleibt dabei. Man sollte nicht blindlings eine Klinik auswählen, nur weil sie geographisch nahe liegt. Mündige Patienten brauchen für ihre Entscheidung fundierte Informationen. Die liefern wir ihnen mit dem Krankenhausnavigator – schnell, übersichtlich und umfassend.“

Die Entfernung der Gallenblase ist die Standardtherapie, wenn Gallensteine den Patienten Beschwerden bereiten und eine Behandlung mit Medikamenten keine dauerhafte Besserung bringt. Die komplette Entfernung der Gallenblase ergibt für die Patienten keine Nachteile und ist mit fast 200.000 Eingriffen pro Jahr in Deutschland ein Routine-Eingriff. Das Team im Krankenhaus Bad Arolsen führt diese Operationen jährlich etwa 60 mal durch. Dort wird die Gallenblase nach Angaben von Chefarzt Wolfgang Kockrow mit einem minimal-invasiven Eingriff entfernt, der etwa eine halbe Stunde dauert. Meist blieben die Patientinnen und Patienten danach zwei bis drei Tage in der Klinik.

Gallensteine gelten als eine typische Erkrankung der so genannten Wohlstandsgesellschaft, deren Entstehung durch fettreiches Essen und zu wenig Bewegung begünstigt wird. Daher tragen eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Bewegung dazu bei, das Risiko für die Entwicklung von Gallensteinen zu senken. Auch nach einer Entfernung der Gallenblase gilt, dass ein Teil der auslösenden Faktoren – zu viel Fett, zu wenig Bewegung – mit der Operation nicht beseitigt ist und daher auf einen gesunden Lebensstil zu achten ist.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Ulrike Meyer auf der Heide

Leiterin Unternehmens­kommunikation

Ulrike Meyer auf der Heide

Leiterin Unternehmens­kommunikation

Inga Eisel

Pressesprecherin

Inga Eisel

Pressesprecherin