Zum Hauptinhalt springen

News & Presseinformationen

„Keine Keime“: Ausstellung im Klinikum

Wolfhagen

Die Kreisklinik Wolfhagen ist an der hessenweiten Hygiene-Kampagne „Keine Keime“ beteiligt. Bis zum 19. März ist dazu eine Ausstellung im Eingangsbereich der Kreisklinik aufgestellt. Ziel ist es die Patienten und Besucher über die alltägliche Gefahr von Keimen, Infektionen, Antibiotika und vorbeugenden hygienischen Maßnahmen aufzuklären.

Krankenhauskeime stehen immer wieder im Mittelpunkt einer breiten öffentlichen Diskussion – in den Medien, unter den Patientinnen und Patienten, bei den Besuchern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Klinik. Dabei sind Keime etwas ganz Natürliches, es gibt sie in jedem menschlichen Körper. Sie leben auf unserer Haut, in Schleimhäuten und im Darm. Eine gute „Keimflora“ stärkt das Immunsystem und verhindert Krankheiten. Gleichzeitig können Keime als „Krankheitserreger“ aber auch Schaden anrichten, wenn sie etwa in eine Wunde gelangen. „Um gefährlichen Keimen keine Chance zu geben befolgen wir in der Kreisklinik Wolfhagen täglich neueste Hygienerichtlinien. Mit der Ausstellung wollen wir über das Thema Keime informieren und allen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen wichtige Präventionsmaßnahmen vorstellen. Da ein Großteil der Infektionen über die Hände übertragen werden, kann jeder mit richtiger Händedesinfektion zur Unterbrechung der Keimübertragungskette beitragen“, so Dipl. med. Mohamed Al-Batani, hygienebeauftragter Arzt aus der Abteilung für Anästhesie.

Die Kampagne „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“ wurde von der Hessischen Krankenhausgesellschaft initiiert und wird vom Hessischen Sozialministerium gefördert. Die Ausstellung im Foyer der Kreisklinik Wolfhagen informiert über die Rolle von Keimen in der Evolution und für das Immunsystem, über die Entwicklung von Antibiotika und die Probleme, welche sich durch zunehmende Antibiotikaresistenzen bei der Behandlung der Patienten ergeben. Hinweise zu Präventionsmöglichkeiten runden das Themenspektrum ab.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Inga Eisel

Pressesprecherin

Inga Eisel

Pressesprecherin

Dr. Nina McDonagh

Pressesprecherin

Dr. Nina McDonagh

Pressesprecherin