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News & Presseinformationen

Neuer Chefarzt der Urologie am Klinikum Kassel

Dr. Bara Barakat übernimmt die Leitung der Klinik für Urologie, roboterassistierte Urologie und Uroonkologie

Privatdozent Dr. med. Bara Barakat, seit 01. Dezember 2025 neuer Chefarzt der Klinik für Urologie, Roboterassistierte Urologie und Uroonkologie am Klinikum Kassel (Foto: GNH)
Kassel

Privatdozent Dr. med. Bara Barakat hat zum 01. Dezember 2025 die Leitung der Klinik für Urologie, roboterassistierte Urologie und Uroonkologie am Klinikum Kassel übernommen. Der 48-jährige Mediziner aus Syrien leitete die Klinik bereits seit Januar 2025 in kommissarischer Funktion bzw. als leitender Oberarzt. Während dieser Zeit trug er zur fachlichen und organisatorischen Weiterentwicklung bei. Nun startet die Klinik für Urologie mit neuer Teamaufstellung – auch in einigen Oberarztpositionen – in das Jahr 2026.

GNH-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Knapp sagt: „Ich freue mich, dass Dr. Barakat die Leitung der Klinik übernommen hat. Er kennt das Team, die Strukturen und die Herausforderungen, die umgehend in eine neue Positionierung umgewandelt werden können. Mit unserem OP-Roboter werden wir in der minimalinvasiven urologischen Chirurgie eine exzellente Patientenversorgung etablieren. Dafür steht der neue Chefarzt mit seinem Team.“

„Ich freue mich über das Vertrauen, das man in mich setzt. Mein Ziel ist es, die Klinik fachlich und strategisch weiterzuentwickeln. Dabei ist es mir wichtig, durch innovative Konzepte und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit die Versorgungsqualität unserer Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern und die Attraktivität der Klinik für Mitarbeitende langfristig zu steigern“, setzt sich der neue Chefarzt zum Ziel.

Zur Person

Bevor Dr. Bara Barakat zum Klinikum Kassel kam, arbeitete er als Chefarzt der Urologischen Klinik am St. Clemens Hospital in Geldern, Nordrhein-Westfalen. In verschiedenen beruflichen Stationen stärkte er seine urologischen Schwerpunkte: Roboterassistierte Uro-Onkologie, roboterassistierte rekonstruktive Urologie, Harnröhrenchirurgie, Urogynäkologie und Kinderonkologie. Der gebürtige Syrer erwarb 2013 den Facharzttitel für Urologie und promovierte 2016 zum Thema „Die prognostische Bedeutung des Lymphknotenstatus und der inguinalen Lymphadenektomie beim Peniskarzinom“ und er habilitierte sich an der Universitätsmedizin in Essen. Dr. Barakat spricht fließend Deutsch, Arabisch, Englisch und Russisch.

Zur Klinik

Die Klinik für Urologie, roboterassistierte Urologie und Uroonkologie behandelt Patient*innen mit Erkrankungen des Harntraktes und der männlichen Genitalorgane. Das Leistungsspektrum umfasst:

  • Das gesamte Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Verfahren der modernen Urologie, einschließlich roboterassistierter Entfernung der Harnblase, Prostata und Niere sowie organerhaltende roboterassistierte Entfernung von Nierentumoren, Lymphknoten und Metastasen und aller ambulanten und stationären Chemotherapien
  • Roboterassistierte rekonstruktive Urologie nach Verletzungen, Missbildungen oder Tumoroperationen
  • Rekonstruktive Harnröhrenchirurgie
  • Harnstein-Therapie, der Entfernung von Steinen aus dem oberen Harntrakt mittels Ureterorenoskop oder der perkutanen Nephrolitholapaxie (PNL)
  • Therapie der gutartigen Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse), insbesondere mittels Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP) oder mittels TUR-Prostata oder Urolift
  • Diagnostik und Behandlung von Blasenentleerungsstörungen und Harninkontinenz bei Männern und Frauen
  • Eingriffe bei unerfülltem Kinderwunsch oder bei erektiler Dysfunktion

Die Klinik verfügt über ca. 60 Betten und ist Teil des Tumorzentrum Nordhessen.
 

Weitere Informationen zur Klinik für Urologie, Roboterassistierte Urologie und Uroonkologie in Kassel finden Sie auf der Webseite der Klinik