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Robotische und minimalinvasive Chirurgie in der Klinik für Frauenheilkunde

Die robotische Chirurgie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und stellt eine wegweisende Technologie im medizinischen Bereich dar. Sie kombiniert die Präzision und Geschicklichkeit eines Chirurgen bzw. einer Chirurgin mit den Vorteilen der robotergestützten Technologie, um minimalinvasive Eingriffe durchzuführen.

Bei der robotischen Chirurgie wird ein spezielles Operationsrobotersystem eingesetzt, das dem*der Chirurg*in erweiterte Kontrolle und Sicht bietet. Der Roboter besteht aus mehreren Armen, die mit miniaturisierten chirurgischen Instrumenten ausgestattet sind. Über kleine Einschnitte in der Haut führt der Chirurg diese Instrumente in den Körper der Patient*innen ein. Durch hochpräzise Bewegungen des Roboters kann der*die Chirurg*in die Instrumente steuern und den Eingriff durchführen.

Die Vorteile dieser OP-Methode für Patient*innen zeigen sich 

  • in einem wesentlich kleineren operativen Zugangsweg,
  • somit einem verkürzten Klinik-Aufenthalt und
  • einem geringeren Maß an postoperativen Schmerzen.
  • Weiter profitieren die Patient*innen von einer schnelleren Genesung und einem verbesserten kosmetischen Ergebnis.

So funktioniert der Roboter

Der Roboter dient als Hilfsinstrument. Erfahrene Operateur*innen führen die Operation von einer Konsole aus durch. Zusätzlich zu der hochauflösenden, zehnfach vergrößerten und dreidimensionalen Bildübertragung bietet das System eine große Auswahl an Instrumenten, die in alle Richtungen zitterfrei schwenkbar sind und eine Bewegungsfreiheit von 720° haben. 

So lassen sich auch komplexere Operationen unter Einhaltung der funktionellen und onkologischen Ergebnisse sicher durchführen. 

Bisher nutzen nur ganz wenige Kliniken in Deutschland diese für die Patientinnen schonende Operationstechnik auch bei gutartigen Erkrankungen. Was in den USA bereits etabliert ist, ist nun auch bei uns möglich – eine Behandlung von Patientinnen auf höchstem medizinischen Niveau kann durch unser Team angeboten werden.

Prof. Dr. med. Thomas Dimpfl (Chefarzt und Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe)

Im Bereich der Gynäkologie wird der OP-Roboter unter anderem eingesetzt bei:

  • Entfernung von Myomen
  • Behandlung von Endometriose
  • Krebserkrankungen der Gebärmutter
  • Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)
  • Tumorchirurgie bei gynäkologischen Krebserkrankungen
  • Beckenbodenrekonstruktionen
  • Blasen- oder Gebärmuttersenkung oder auch Vorfall/ Prolaps

Auf Wunsch beraten wir Sie gern individuell zu den Einsatzmöglichkeiten.

So erreichen Sie uns

Klinik für Frauenheilkunde
OP-Planung
Telefon: 0561 980-5316
E-Mail schreiben

Prof. Dr. med. Thomas Dimpfl

Chefarzt

Prof. Dr. med. Thomas Dimpfl

Chefarzt

Klinikdirektor der Frauenheilkunde und Geburtshilfe; Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie

Gabriele Feisel-Schwickardi

Leitende Oberärztin

Gabriele Feisel-Schwickardi

Leitende Oberärztin

Gynäkologische Onkologin, Fachärztin für Gynäkologie mit KV Zulassung

Dr. med. Yvonne Norpoth

Oberärztin

Dr. med. Yvonne Norpoth

Oberärztin

AGUB I, MIC I, Kolposkopiediplom

Dr. med. Christiane Schiffner

Oberärztin & Leiterin der Urogynäkologie

Dr. med. Christiane Schiffner

Oberärztin & Leiterin der Urogynäkologie


Der Roboter wird neben der Gynäkologie auch in anderen Fachgebieten, wie zum Beispiel der Urologie und Allgemein- und Viszeralchirurgie eingesetzt.