Brustvergrößerung (Brustaugmentation)
Eine Brustvergrößerung (Brustaugmentation) wird häufig von Patientinnen gewünscht, die ihre Brust als zu klein oder nicht harmonisch zu ihrer Körperform empfinden. Auch Brustasymmetrien, ein Verlust an Brustvolumen nach Schwangerschaft und Stillzeit oder nach deutlicher Gewichtsreduktion sind häufige Gründe für den Wunsch nach einer Brustvergrößerung. Ziel des Eingriffs ist es, eine natürlich wirkende, zum Körper passende Brustform zu erreichen und das körperliche und ästhetische Wohlbefinden zu verbessern. In unserer Klinik wird die Brustvergrößerung als standardisierter Eingriff in Vollnarkose durchgeführt. Die Operationszeit beträgt in der Regel etwa 1 – 2 Stunden.
Ablauf der Operation und Implantatwahl
Wir verwenden ausschließlich hochwertige Silikonimplantate namhafter Hersteller. Der Zugang erfolgt in den meisten Fällen über einen Schnitt in der Unterbrustfalte, der später als feine, etwa 4–5 cm lange Narbe in der natürlichen Falte liegt und dadurch diskret verborgen ist.
Die Lage des Implantats wird individuell geplant:
- vor dem Brustmuskel (subglandulär) oder
- unter dem Brustmuskel (submuskulär bzw. dual plane)
Die Entscheidung hängt unter anderem von der vorhandenen Brustdrüse, der Haut- und Gewebequalität, der Sportaktivität und dem gewünschten Erscheinungsbild ab. All dies wird im persönlichen Beratungsgespräch ausführlich besprochen. Die von uns verwendeten Implantate besitzen eine Silikonhülle, gefüllt mit kohäsivem Silikongel.
Risiken und mögliche Komplikationen
Auch wenn die Brustvergrößerung in unserer Klinik nach klaren Standards durchgeführt wird und Komplikationen selten sind, handelt es sich um einen operativen Eingriff mit Risiken. Individuelle Risiken und Besonderheiten werden im persönlichen Aufklärungsgespräch ausführlich besprochen.
Stationärer Aufenthalt und Nachbehandlung
Die meisten Patientinnen beschreiben die Beschwerden nach einer Brustvergrößerung als druck- oder muskelkaterähnlich, insbesondere bei submuskulärer Implantatlage.
Bereits nach Abklingen der Narkose ist ein erstes Aufstehen mit Unterstützung möglich.
In vielen Fällen kann auf Drainagen verzichtet werden. Werden Drainagen gelegt, können sie meist am 2. oder 3. postoperativen Tag entfernt werden.
Üblicherweise ist ein stationärer Aufenthalt von etwa 1–2 Tagen eingeplant.
Direkt nach der Operation wird ein Stütz-BH angelegt, der für etwa 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden sollte, um das Implantat zu stabilisieren und die Form zu unterstützen.
Schwere körperliche Belastungen, Überkopfarbeiten und Sport sollten in dieser Zeit vermieden oder nur nach ärztlicher Freigabe wieder aufgenommen werden.
Beratung und Terminvereinbarung
So erreichen Sie uns:
Prof. Dr. med Amir K. Bigdeli
Chefarzt
Prof. Dr. med Amir K. Bigdeli
Chefarzt