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Patienteninformation bezüglich COVID-19

Liebe Patientin, lieber Patient,

wir möchten Sie gerne über den Umgang mit dem Risiko der Coronavirusinfektion am Klinikum Kassel informieren.

Die meisten Infektionen verlaufen überwiegend milde. Dennoch ist natürlich erhöhte Umsicht wichtig. Das deutsche Gesundheitssystem und das Klinikum Kassel haben sich in den vergangenen Wochen intensiv mit der Thematik befasst und sind auf mögliche Patienten und deren medizinische Versorgung gut vorbereitet.

Als Klinik haben wir eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Patientinnen und Patienten, insbesondere wenn sie unter körperlichen Vor- oder Begleiterkrankungen leiden. Um das Risiko einer Virusinfektion in der Klinik gering zu halten, haben wir einige Maßnahmen und Veränderungen in den Abläufen vorgenommen, über die wir Sie im Folgenden informieren möchten:

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Hinweise zum Coronavirus auf der Homepage des Klinikum Kassel https://www.gesundheit-nordhessen.de/aktuelles/coronavirus/

Für Fragen ist unser ärztliches und therapeutisches Team gerne für Sie da!

Für stationäre Patienten

Ein Besuch auf der Station oder eine Wochenendbeurlaubung sind derzeit im Interesse des Infektionsschutzes nicht möglich. Kontakt kann aber per Telefon oder Internet gehalten werden. Unsere Patienten erhalten dafür jeweils Zugang zum Patienten-WLAN der Klinik.

Für ambulante Patienten

  • Wir bitten darum, immer zunächst telefonisch Kontakt zu uns aufzunehmen!
  • Unser Sekretariat mit Patientenanmeldung ist montags bis donnerstags von 9:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr unter ist Tel. 980-2540 oder 980-17154 erreichbar.
  • Außerhalb unserer Sprechzeiten können Sie eine kurze Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen und wir rufen Sie zeitnah zurück.
  • Über die Telefonnummer 980-19985 ist montags bis freitags von 09:00 Uhr bis 10:00 Uhr und von 14.00 bis 15.00 ein erfahrener ärztlicher und psychologischer Experte unserer Klinik erreichbar, um Sie auch ohne Voranmeldung bei Ihren Problemen zu unterstützen.
  • In psychischen Notfallsituationen können Sie über die Pforte des Ludwig-Noll-Krankenhaus Kontakt mit dem psychiatrischen Notdienst aufnehmen (Tel. 4804-0).
  • Regulär vereinbarte Termine in der Ambulanz werden wieder vor Ort durchgeführt. Außerdem bieten wir eine Videosprechstunde an.
  • Bei dringlicher Notwendigkeit besteht auch nach wie vor die Möglichkeit zur stationären Aufnahme. Dies muss aber zunächst unter Abwägung der Notwendigkeit und des Infektionsrisikos telefonisch mit einem/einer Arzt/Ärztin oder einem/einer Psychotherapeuten/Psychotherapeutin besprochen und von dem oder der zuständigen Oberärztin geprüft werden. Bitte beachten Sie, dass auf der Station derzeit ein an die Gegebenheiten angepasstes Therapieangebot gemacht wird.
  • Waren Sie in diesem Quartal oder früher bereits in unserer Klinik vorstellig, dann liegen uns Ihre Versichertendaten bereits vor. Wir benötigen lediglich Ihren Namen, Vornamen und den Zeitpunkt Ihrer Erstvorstellung, falls sich etwas geändert haben sollte z. B. ihr Wohnort, dann teilen Sie uns dies bitte mit.
  • Waren Sie bisher nicht in unserer Klinik,  dann halten Sie bitte die folgenden Daten bei Ihrer Anmeldung bereit, damit wir in diesem Fall Ihre Daten am Telefon erfassen können:
  1. Name des Versicherten
  2. Wohnort des Versicherten (PLZ)
  3. Geburtsdatum des Versicherten
  4. Krankenkasse
  5. Versichertenart (Mitglied, Familienversichert, Rentner)
  6. Zusendung einer Überweisung durch den Hausarzt oder andere Zuweiser mit dem Vermerk „Psychosomatische Institutsambulanz“
  • ·Im Falle einer Videosprechstunde halten Sie bitte Ihre elektronische Gesundheitskarte in die Kamera, damit die Identität geprüft und die notwendigen Daten (mit Versichertennummer) erhoben werden können. Bitte bestätigen Sie zudem mündlich das Bestehen Ihres Versicherungsschutzes.
  • Außerhalb unserer Sprechzeiten ist im Notfall der psychiatrische Bereitschaftsdienst oder die interdisziplinäre Notaufnahme für Sie erreichbar.
  • Aktuell werden die Zugänge in den Klinikbereich kontrolliert. Am Eingang werden Sie nach bestimmten Risikofaktoren gefragt. Dies dient dazu, Risikopersonen bereits vor Betreten der Klinik zu identifizieren um notwendige Schutzmaßnahmen (z.B. Mundschutz) zu ergreifen.
  • Eine Risikoexposition schließt eine medizinisch notwendige Behandlung in unserem Haus nicht aus! Es bedarf jedoch zum Schutz des Personals und der Mitpatienten besonderer Sicherheitsmaßnahmen vom ersten Moment an.

 

  • Besteht aktuell eine Erkältung oder ein grippaler Infekt?
  • Bestand Kontakt zu einer Person mit einer bestätigten Corona-Infektion?
  • Bestand Kontakt zu einer Person, die Kontakt zu einer infizierten Person hatte?
  • Waren Sie oder Menschen aus Ihrem Haushalt in den zurückliegenden zwei Wochen in einem der aktuellen Risikogebiete? (bitte aktuelle Meldungen des Robert-Koch-Instituts beachten!)
  • Wir bitten Sie ausdrücklich auch im privaten Bereich auf die empfohlenen Verhaltens- und Hygienemaßnahmen zu achten!
  • Persönliche Kontakte weitestgehend reduzieren, sich selbst und das Gegenüber durch ausreichenden körperlichen Abstand (2m) schützen und andere Möglichkeiten der Kontaktpflege nutzen
  • Regelmäßiges Händewaschen mit Seife (mind. 20 sec)
  • Kein Händeschütteln