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Unsere Beratungs- und Betreuungsangebote

Im Klinikum Kassel versuchen wir, Sie möglichst umfassend mit Ihrer Erkrankung zu versorgen und im Rahmen unserer Möglichkeiten zu begleiten. Dazu bieten wir neben der medizinischen Versorgung auch verschiedene Beratungen, Seelsorge und psychoonkologische Unterstützung an.

Informations- und Gesprächsangebot für Brustkrebspatientinnen durch Sozialpädagoginnen der Beratungsstelle Leben mit Krebs und betroffene Frauen der Frauenselbsthilfe nach Krebs.

Information: Interdisziplinäres Brustzentrum im Klinikum Kassel
Tel. 0561 980-3042

Während Ihres Aufenthaltes im Klinikum Kassel möchten wir, die "Grünen Damen und Herren" die Patientinnen und Patienten gerne menschlich begleiten und wenn erforderlich und möglich auch unterstützen.
Im Klinikum Kassel engagieren sich derzeit etwa 80 Frauen und Männer – erkennbar an ihren grünen Kitteln.

Kontakt: 0561 980-2825 (Anrufbeantworter) 

mehr Informationen

Patienten, die an einer fortgeschrittenen schweren Erkrankung leiden und deren Lebensende bevorsteht, können in einer stationären Einrichtung, im Hospiz Kassel aufgenommen werden. 
www.hospizkassel-gesundbrunnen.org

Palliativ-Care-Team:
DRK-Kassel-Wolfhagen e.V. 
Tel. 0561 72904 - 0

Hospizverein Kassel e. V.

Offene Sprechstunde an jedem zweiten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr im Patientenaufenthaltsraum der Station M9 (Haus 9, Klinik für Onkologie und Hämatologie).

Medizinische und kindergynäkologische Untersuchung, Dokumentation und Beratung bei sexuellem Missbrauch und körperlicher Misshandlung von Kindern, Beratung von Ärzten.

Kontakt: Dr. Bernd Herrmann, Telefon 0561 980-3389

Ärztliche Kinderschutzambulanz | Kinder- und Jugendgynäkologie Ambulanz
Angebot:

  • Medizinische Untersuchungen, Diagnostik, Dokumentation und Beratung bei sexuellem Missbrauch und körperlicher Misshandlung von Kindern.
  • Kindergynäkologische Untersuchungen, Diagnostik und Therapie (Beratung und Therapie bei entzündlichen Erkrankungen bei Mädchen, Fremdkörper, Fehlbildungen etc.).
  • Möglichkeit der stationären Aufnahme und Diagnostik.
  • Bedarfsweise forensische Befunderhebung und Dokumentation.
  • Ausführliche Vorbereitung der Kinder und vorherige Klärung und Beratung, inwieweit eine medizinische Untersuchung in Einzelfall sinnvoll und angebracht ist.
  • Beratung über die Ergebnisse der Untersuchung, sich daraus ergebender Konsequenzen und Planung des weiteren Vorgehens; hierzu erfolgt: Enge Zusammenarbeit und Kontakte zu allen wichtigen Einrichtungen, die Beratung, Schutz, Unterstützung, rechtliche Schritte und Therapie anbieten („multiprofessionelle Kooperation“).
  • Beratung für ärztliche Kolleginnen & Kollegen sowie Fachleute aller Richtungen zu medizinischen Fragen oder Befunden bei Misshandlung oder Missbrauch; Gerichtsgutachten, Literaturdatenbank; Informationsskripte zum Thema; Fachvorträge.
  • Internet Angebot zu medizinischer Diagnostik bei Kindesmisshandlung für Fachkreise (mit Hinweisen und links für Eltern und Betroffene) www.kindesmisshandlung.de
  • Grundsätze
  • Gerade sexueller Missbrauch ist oft medizinisch nicht nachweisbar - dennoch kann die Untersuchung eine wichtige entlastende und beruhigende Funktion für die Kinder haben und helfen die Misshandlung zu verarbeiten. Grundsätzlich erfolgt keinerlei Zwang bei der Untersuchung, es werden keine Spekula und kein gynäkologischer Stuhl eingesetzt.
  • Bei körperlicher Misshandlung wollen wir nach dem Motto „Hilfe statt Strafe“ Kindern und Familien in Not helfen und nicht in erster Linie „Misshandlung beweisen“ oder „Täter überführen“.

Zielgruppen:

  • Von körperlicher oder sexueller Misshandlung betroffene Kinder, Eltern
  • die sie betreuenden Fachleute
  • Ärztinnen/Ärzte mit Fragen zu medizinischer Diagnostik bei Misshandlung oder Missbrauch

Die Ambulanz kann nur auf namentliche Überweisung an Dr. Herrmann (nur!) durch Kinder- oder Frauenärzte Kassenpatienten behandeln.

Beratung von Patienten und Patientinnen, die unter Harn- und/oder Stuhlinkontinenz leiden. 

Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr
Telefon 0561 980-3697 

Am Klinikum Kassel wurde das erste GIH-Kontinenzzentrum eingerichtet. Es wird von der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, der Gynäkologisch-geburtshilflichen Klinik und der Klinik für Urologie gebildet; die Kinderklinik, die Kliniken für Neurologie und für Neurochirurgie sowie das Reha-Zentrum sind kooperativ eingeschlossen. Aufgabe dieses Kontinenzzentrums ist es, primäre Anlaufstelle für Patienten zu sein, die unter Harn- und/oder Stuhlinkontinenz leiden, sie zu beraten und an eine GIH-Beratungsstelle, ggf. auch an eine besonders qualifizierte Klinik, zu Diagnostik und Therapie weiterzuleiten. 

Zu diesem Zweck wurde ein Büro eingerichtet, welches während der normalen Sprechzeiten (Montag bis Freitag 8:30 bis 14:00 Uhr) mit einer Sekretärin besetzt ist, die telefonische oder schriftliche Anfragen entgegennimmt und an Experten weiterleitet, welche dann medizinische Fragen beantworten. 

Außerdem wurde eine „Hotline“ eingerichtet, die zu vorgegebenen Zeiten mit „Experten“ besetzt ist. Außerhalb der Sprechzeiten ist das Kontinenzzentrum per Anrufbeantworter, Fax und Email für Betroffene, deren Angehörige und für „Hausärzte“ zu erreichen. 

Das Kontinenzzentrum vermittelt Kontakte zu Vertragsärzten, soweit sie Interesse an den Problemen inkontinenter Patienten bekundet und ihre Bereitschaft zur Kooperation als GIH-Beratungsstellen erklärt haben. 

Telefon-Sprechzeiten: Montag bis Freitag 08-12 Uhr 
Telefon-Hotline: Mittwoch 14:30-16:00 Uhr 
Telefon 0561 980-3697 
Fax 0561 980-6922 

Sie kommen aus Ihrer gewohnten Umgebung in das Klinikum, um Hilfe zu erfahren. Vielleicht bewegen Sie hier manche Gedanken und neue Fragen. Wir sind für Sie da, wenn Sie uns rufen: zum Zuhören, Sprechen, Beten. Wir kommen gerne auch zu Segnung, Salbung, Abendmahl und Kommunion. Am direktesten kann ein Besuchswunsch erfüllt werden, wenn Sie uns anrufen, s.u. 

In unsere schön gestaltete Klinik-Kirche laden wir Sie sonntags um 10.00 Uhr zu den Gottesdiensten ein. Wir feiern sie abwechselnd evangelisch und katholisch. An jedem anderen Tag ist die Kirche ebenfalls geöffnet und lädt zur stillen Einkehr und Gebet ein. Hier gibt es die Möglichkeit, eine Kerze zu entzünden oder Fürbitten aufzuschreiben. Wir hoffen, dass Sie Anregung, Zuspruch und Gemeinschaft erfahren.

Evangelische Klinikseelsorge: 0561 980-2822 
Katholische Klinikseelsorge: 0561 980-2820

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Die Patientenfürsprecherin prüft Anregungen und Beschwerden von Patienten und Angehörigen. Sie nimmt auch positive Erfahrungen entgegen und gibt sie weiter. 

Ihre Patientenfürsprecherin für das Klinikum Kassel ist Marlies Rohrbach. Für die Kliniken der Kinder- und Frauenmedizin können Sie sich an Heidemarie Siebert wenden.

Sie erreichen Marlies Rohrbach in der Sprechstunde donnerstags von 14:30 bis 16:00 Uhr und Heidemarie Siebert immer montags von 14:30 bis 16:00 Uhr - jeweils im Haus T, Eingang 1, Ebene 5.

Für schriftliche Eingaben befindet sich ein Briefkasten im Erdgeschoss des Hauses.

Tel.: 0561 980-2811

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Der Konsiliar- und Krisendienst für Psychiatrie und Psychosomatik bietet onkologischen Patienten auf Wunsch psychotherapeutische Unterstützung durch speziell ausgebildete Fachkräfte. Dazu gehören Begleitung in Krisen, Krankheitsverarbeitung, Beratung, Angehörigengespräche. Oft ist eine längerfristige Begleitung bei Tumorerkrankungen hilfreich. Deswegen kann auch ambulante Behandlung angeboten werden.

Sie erreichen uns in Haus 4 Eingang C (Sekretariat Frau Baron), telefonisch werktags 8-14 Uhr unter 0561-980 2212

Jeden ersten Dienstag im Monat um 16 Uhr, Haus 1, 3. Stock, Station1C7
Info: Margit Mattausch, Matthias Bernhardt, Telefon 0561 980-3635

Schnelle Hilfe für Schlaganfallpatienten. Sieben Spezialstationen - sogenannte "Stroke Units" - gibt es in Hessen. Eine davon finden Sie im Klinikum Kassel. Jährlich erleiden 250.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Wenn das passiert, sind zwei Dinge wichtig: die Behandlung muss möglichst frühzeitig erfolgen und sie muss umfassend sein. Denn nur so können Folgeerkrankungen wie Sprech- und Sehstörungen sowie Lähmungen gering gehalten und ganz vermieden werden. Um optimale Behandlungsstrukturen sicherzustellen, wurden in Hessen Spezialstationen für Schlaganfallpatienten, sogenannte "Stroke Units", eingerichtet (engl. stroke = Schlaganfall).

Im Klinikum Kassel stehen sechs Betten für die Schlaganfall-Spezialbehandlung bereit. Ein Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten kümmert sich intensiv um die Schlaganfallpatienten. Die ersten Stunden der Behandlung sind die entscheidenden. Durch ein integratives Behandlunsgkonzept soll den Patienten geholfen werden. Das beinhaltet neben Früherkennung und vorklinischer Notfallversorgung, soweit erforderlich, auch die sofortige stationäre Aufnahme in der Stroke Unit und die notwendige Diagnostik. Einbezogen wird gegebenenfalls auch die Intensivstation und die Weiterverlegung auf Allgemeinstationen oder in Rehabilitationseinrichtungen. Eine ambulante Rehaversorgung bietet hier auch das Reha-Zentrum im Klinikum Kassel an.

Die Einrichtung der Stroke Units stellt einen großen Fortschritt in der Versorgung der Schlaganfallpatienten dar. Den Betroffenen kann das Konzept der Stroke Units kürzere Krankenhausaufenthalte, bessere Behandlungsergebnisse und deutliche Reduktion von Spätfolgen bringen. Die Stroke Unit im Klinikum Kassel liegt genau neben der neurologischen Notfallaufnahme. Der Patient kann also ohne Zeitverzug untersucht werden. Alle therapeutischen Maßnahmen werden auch am Wochenende durchgeführt, um optimale Therapieerfolge zu erzielen. Der Stroke Unit ist eine post Stroke Unit angegliedert, das heißt, ein Teil der Patienten kann bis zu seiner Genesung im Klinikum verbleiben und somit ist eine personelle Kontinuität gewährleistet. Ein Qualitätssicherungsprogramm, bei dem die Daten anonymisiert an die Geschäftsstelle Qualitätssicherung der Hessischen Krankenhausgesellschaft weitergeleitet und ausgewertet werden, ist verpflichtend für alle Stroke Units in Hessen. Da das Klinikum Kassel vernetzt ist, findet hier ein schneller Datenaustausch statt.

Neben der medizinischen Betreuung bietet das Klinikum Kassel aber noch mehr. Die Schlaganfallinformationsgruppe bietet einmal im Monat auf Anregung der Deutschen Schlaganfall-Hilfe Informationsgruppen an. Und nach vorheriger telefonischer Anmeldung können Betroffene und Angehörige jeweils montags an einer Informationssprechstunde teilnehmen, die von einem Betroffenen geführt wird.

Weitere Informationen erhalten sie unter:

Telefon 0561 980-3736 oder
Neurologische Klinik im Klinikum Kassel
Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Andreas Ferbert
(Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe für Nordhessen)
Mönchebergstraße 41-43 | 34125 Kassel
Telefon 0561 980-3401
E-Mail (verlinkt mit neurologie@klinikum-kassel.de)

und über
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe,
Carl-Bertelsmann-Straße 256 | 33311 Gütersloh

Schlaganfallsprechstunde für Betroffene und Angehörige:
Donnerstag ab 15.30 Uhr im Raum der Ergotherapie der Station 1C7, Stationsbüro,
Telefon 0561 980-3630, oder Rainer Kuhnert, Telefon 0561 43141

Für alle vom Schlaganfall Betroffenen und deren Angehörige aus dem Raum Kassel bieten wir auf Anregung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe eine Informationsgruppe an. Sie soll der Information über spezielle mit dem Schlaganfall zusammenhängende Themen dienen, aber auch dem Erfahrungsaustausch zwischen den Betroffenen.

Rainer Kuhnert, der diese Sprechstunde anbietet, hatte selbst einen schweren Schlaganfall und ist im Klinikum Kassel behandelt worden. Mit Hilfe der Ärzte, des Pflegepersonals, Herr Kuhnert der Therapeuten - aber auch seiner Frau hat er wieder eine gewisse Selbständigkeit erlangt. Dass es ihm heute wieder gut geht, liegt aber vor allem an seinem unerschütterlichen Willen, es zu schaffen.

Er ist nicht mehr der, der er einmal war. Er hat ein neues, ein anderes Leben begonnen. Und er will helfen. Rainer Kuhnert macht dies ehrenamtlich. Er bietet Hilfestellung bei der Suche der richtigen Therapeuten, bei Behördengängen und vielem mehr. Aber er hört auch einfach nur zu oder berichtet über seinen Krankheitsverlauf.

Warnzeichen für einen drohenden Schlaganfall

Sie sollten sofort einen Arzt aufsuchen, wenn eines der folgenden typischen Warnzeichen auftritt:

  • Plötzliche Schwäche oder Gefühlsstörungen einer Körperseite, besonders des Gesichtes, des Armes oder Beines
  • Ein plötzlicher Verlust der Sprechfähigkeit oder Schwierigkeiten, gesprochenes zu verstehen.
  • Eine plötzliche Sehstörung, vor allem, wenn sei nur auf einem Auge auftritt.
  • Erstmalig und plötzlich auftretende sehr heftige Kopfschmerzen
  • Vorübergehende Doppelbilder
  • Plötzlich einsetzender Schwindel mit Gangunsicherheit

Buch-Tipps empfohlen von der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe:

  • Georges Simeon: Die Glocken von Bicetre, Diogenes Taschenbuch
  • Eva Polak: So ist das mit Opa, Verlag Sauerländer, Ein Kinderbuch mit Illustrationen von Christa Unzner
  • Erlebnisberichte von Schlaganfall-Betroffenen:
  • Jean-Dominique Bauby: Schmetterling und Taucherglocke, Paul Zsolnay Verlag
  • Dieter Zimmer: Die gelbe Karte, Bastei Lübbe Taschenbücher
  • Dieter Menninger: Lerne Abschied nehmen, Protokolle eines Schlaganfalls, Fischer Taschenbuch Verlag
  • Dietrich Peinert, Stefanie Esan: Aus dem Gleichgewicht; Mabuse Verlag, Frankfurt

Wichtige Adressen im Netz:

Beratung und Versorgung von Patientinnen und Patienten vor und nach einer Operation an Darm und Blase mit Anlage eines künstlichen Ausgangs (Stoma). 
Sie erreichen die Stomatherapeutin über die Telefonzentrale 0561 980-0

Aufgaben 

  • Beratung und Versorgung von Patientinnen und Patienten 
  • Ernährungsberatung von Betroffenen 
  • Inkontinenzberatung 
  • Fortbildung von Pflegekräften

Schwerpunkte 

  • das praeoperative Gespräch mit dem Patienten und dem Chirurgen bezüglich der Stomalokalisation 
  • Mithilfe bei der Inkontinenzanalyse 
  • Gespräch mit dem Patienten und seinen Angehörigen 
  • Diskussion zwischen Enterostomatherapeuten, Arzt und Patient bezüglich spezieller Patientenbedürfnisse 
  • Beratung / Betreuung beim Erstellen eines Inkontinenzprogrammes 
  • Informationen über die Stomapflege 
  • Informationen über sachgerechtes Anbringen der Inkontinenzhilfsmittel und Verbandsmaterialien 
  • Beratung / Betreuung von Patienten mit schwerheilenden Wunden 
  • Durchführung von regelmäßigen Verbandwechseln 
  • Psychische Betreuung der speziellen Patientengruppen und der Angehörigen