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Beteiligte Kliniken und Institute

Das Darmzentrum am Klinikum Kassel ist ein Zusammenschluss mehrerer Kliniken und Einrichtungen mit dem Ziel, die Behandlung von Patienten mit gutartigen, vor allem aber bösartigen Darmerkrankungen zu verbessern. 

Gerade bei den bösartigen Dickdarm- und Mastdarmerkrankungen können heute durch die Kombination unterschiedlicher Therapien nachweislich höhere Heilungsraten erzielt werden. 

Bei den gutartigen Darmerkrankungen kann durch eine individuelle kombinierte Therapie das Komplikationsrisiko verringert werden. 

Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht dabei der Patient mit seinem Wunsch nach einer bestmöglichen Behandlung; diesem Wunsch stellen wir unseren Anspruch zur Seite, die Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten.

Insbesondere die Wartezeiten auf Termine für Untersuchungen oder Behandlungen können durch eine von Anfang an interdisizplinäre Zusammenarbeit im Darmzentrum deutlich reduziert werden.

Koordinationsstelle

Ines Warm
Tel.: 0561 980-5152 
Mo.-Fr. von 8-16 Uhr 

Außerhalb dieser Sprechstunden ist der diensthabende Arzt unter
Telefon 0561 980-17112 erreichbar.

Unsere Mitarbeiter in diesen Kliniken bieten eine qualifizierte Behandlung nach den aktuellsten Therapieempfehlungen an. Zudem wird über die Beteiligung an wissenschaftlichen Studien gewährleistet, dass neue Therapiekonzepte angewandt werden können. 

Die krankheitsrelevanten Daten aller Patienten unseres Darmzentrums werden in einer Datenbank erfasst und für anonyme wissenschaftliche Auswertungen unserer Mitarbeiter analysiert, so dass letztlich jede individuelle Behandlung auch zum medizinischen Fortschritt beiträgt. Zudem wird von jedem operativ entfernten Tumor eine Gewebeprobe asserviert, die auch die Möglichkeit bietet, in der Zukunft neue Therapien für einzelne Patienten zu evaluieren. 

Gerade auch für die Nachsorge nach bösartigen Dick- und Mastdarmerkrankungen, aber auch für die Behandlung möglicherweise auftretender Tochtergeschwulste ist eine vollständige Übersicht über die bereits erfolgten Untersuchungen, Operationen und anderen Behandlungen unbedingt erforderlich. Die Patienten unseres Darmzentrums erhalten daher ein Patientenbuch, welches alle relevanten Dokumente des stationären Aufenthaltes enthält und zudem Formulare für die Nachsorge oder notwendige Behandlungen bereit hält. Damit sind die Patienten unseres Darmzentrums immer im Besitz aller krankheitsrelevanten Unterlagen und können diese auch bei der Vorstellung bei anderen Ärzten vorlegen. 

Eine sorgende und umfassende Behandlung geht über das Genannte hinaus. Damit die Patienten unseres Darmzentrums mit einem guten und sicheren Gefühl unser Krankenhaus verlassen können, bieten wir eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten an, sich über die Erkrankung zu informieren, die Behandlung zu verstehen und zu verkraften und eventuell notwendige Umstellungen im täglichen Leben zu erlernen. Hierzu gehören:

  • Gespräche mit unseren evangelischen oder katholischen Krankenhausseelsorgern
  • Krisenintervention durch den psychologischen Dienst unseres Krankenhauses
  • Bereitstellung von Lektüre und Erledigung kleiner Besorgungen durch unsere Blauen Helferinnen
  • Ernährungsberatung durch Mitarbeiter unserer Spezialambulanz
  • Stomatherapie
  • Kontakt zu Selbsthilfegruppen

Ein sinnvolles, interdisziplinäres Behandlungskonzept kann nur in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Hausarzt bzw. dem einweisenden Facharzt erfolgen. Dieser ist unser verläßlicher Ansprechpartner, der den Krankheitsverlauf der von ihm eingewiesenen Patienten detailliert kennt.