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Beratung, Psychoonkologie & Palliativmedizin

Im Klinikum Kassel versuchen wir, Sie möglichst umfassend mit Ihrer Erkrankung zu versorgen und im Rahmen unserer Möglichkeiten zu begleiten. Dazu bieten wir neben der medizinischen Versorgung auch verschiedene Beratungen, Seelsorge und psychoonkologische Unterstützung an:

Psychoonkologische Betreuung

Der Konsiliar- und Krisendienst für Psychiatrie und Psychosomatik bietet onkologischen Patienten auf Wunsch psychotherapeutische Unterstützung durch speziell ausgebildete Fachkräfte. Dazu gehören Begleitung in Krisen, Krankheitsverarbeitung, Beratung, Angehörigengespräche. Oft ist eine längerfristige Begleitung bei Tumorerkrankungen hilfreich. Deswegen kann auch ambulante Behandlung angeboten werden.

Sie erreichen uns in Haus 4 Eingang C (Sekretariat Frau Baron), telefonisch werktags 8-14 Uhr unter 0561-980 2212 

Die Blauen Helferinnen und -helfer

Die Blauen Helferinnen und Helfer unterstützen ehrenamtlich die Pflegekräfte bei der Betreuung der Patientinnen und Patienten. Sie nehmen sich Zeit zum Zuhören, für Gespräche und für Zuwendung. Sie helfen beim Briefe schreiben, beim Telefonieren, beim Ausfüllen von Formularen, sie begleiten zu Untersuchungen oder Spaziergängen, erledigen Besorgungen und vieles mehr. 

Kontakt: Frau Rohrbach, Telefon 0561 980-2825 (Anrufbeantworter)

Die ökumenische Klinikseelsorge im Klinikum Kassel

Sie kommen aus Ihrer gewohnten Umgebung in das Klinikum, um Hilfe zu erfahren. Vielleicht bewegen Sie hier manche Gedanken und neue Fragen. Wir sind für Sie da, wenn Sie uns rufen: zum Zuhören, Sprechen, Beten. Wir kommen gerne auch zu Segnung, Salbung, Abendmahl und Kommunion. Am direktesten kann ein Besuchswunsch erfüllt werden, wenn Sie uns anrufen, s.u. 

In unsere schön gestaltete Klinik-Kirche laden wir Sie sonntags um 10.00 Uhr zu den Gottesdiensten ein. Wir feiern sie abwechselnd evangelisch und katholisch. An jedem anderen Tag ist die Kirche ebenfalls geöffnet und lädt zur stillen Einkehr und Gebet ein. Hier gibt es die Möglichkeit, eine Kerze zu entzünden oder Fürbitten aufzuschreiben. Wir hoffen, dass Sie Anregung, Zuspruch und Gemeinschaft erfahren.

Evangelische Klinikseelsorge: 0561 980-2822 
Katholische Klinikseelsorge: 0561 980-2820

Patientenfürsprecherin

Die Patientenfürsprecherin prüft Anregungen und Beschwerden von Patienten und Angehörigen. Sie nimmt auch positive Erfahrungen entgegen und gibt sie weiter. 

Ihre Patientenfürsprecherin für das Klinikum Kassel ist Marlies Rohrbach, ihre Vertreterin Iris Zaeske. Sie erreichen Marlies Rohrbach in der Sprechstunde donnerstags von 14.30 bis 16 Uhr im Haus 14, Eingang A, Erdgeschoss, Zimmer 2. 
Für schriftliche Eingaben befindet sich ein Briefkasten im Erdgeschoss des Hauses 3. 

Tel.: 0561 980-2811

Krankenhaus-Sozialberatung

Das Team der Krankenhaus-Sozialberatung steht Ihnen mit fünf Dipl.-Sozial-arbeitern/innen freundlich und kompetent, beratend und unterstützend zur Verfügung. Unsere Zuständigkeit erstreckt sich, bis auf wenige Ausnahmen, auf das gesamte Klinikum. Anmeldungen nehmen wir sowohl vom Klinikpersonal als auch von Patient/innen selbst oder deren Angehörigen entgegen. 

Bedingt durch eine akute oder chronische Erkrankung können sich Probleme im persönlichen, familiären, beruflichen oder wirtschaftlichen Bereich ergeben. Hier setzt das Angebot der Sozialberatung an. 

In enger Kooperation mit allen Berufsgruppen im Klinikum sowie Angehörigen erarbeiten wir mit Ihnen individuelle Lösungsstrategien und helfen Ihnen, sich im "Dschungel" von Gesetzen, Hilfsangeboten, Leistungsanbietern, etc. zurechtzufinden. 

Sie erreichen uns Mo.-Do. von 8-15:30 Uhr und Fr. 8-14 Uhr 
Tel.: 0561 980-2800 
Außerhalb unserer Sprechzeiten nimmt ein Anrufbeantworter Ihre Wünsche entgegen.

Kontinenzzentrum der Gesellschaft für Inkontinenzhilfe (GIH)

Beratung von Patienten und Patientinnen, die unter Harn- und/oder Stuhlinkontinenz leiden. 

Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr
Telefon 0561 980-3697 

Am Klinikum Kassel wurde das erste GIH-Kontinenzzentrum eingerichtet. Es wird von der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, der Gynäkologisch-geburtshilflichen Klinik und der Klinik für Urologie gebildet; die Kinderklinik, die Kliniken für Neurologie und für Neurochirurgie sowie das Reha-Zentrum sind kooperativ eingeschlossen. Aufgabe dieses Kontinenzzentrums ist es, primäre Anlaufstelle für Patienten zu sein, die unter Harn- und/oder Stuhlinkontinenz leiden, sie zu beraten und an eine GIH-Beratungsstelle, ggf. auch an eine besonders qualifizierte Klinik, zu Diagnostik und Therapie weiterzuleiten. 

Zu diesem Zweck wurde ein Büro eingerichtet, welches während der normalen Sprechzeiten (Montag bis Freitag 8:30 bis 14:00 Uhr) mit einer Sekretärin besetzt ist, die telefonische oder schriftliche Anfragen entgegennimmt und an Experten weiterleitet, welche dann medizinische Fragen beantworten. 

Außerdem wurde eine „Hotline“ eingerichtet, die zu vorgegebenen Zeiten mit „Experten“ besetzt ist. Außerhalb der Sprechzeiten ist das Kontinenzzentrum per Anrufbeantworter, Fax und Email für Betroffene, deren Angehörige und für „Hausärzte“ zu erreichen. 

Das Kontinenzzentrum vermittelt Kontakte zu Vertragsärzten, soweit sie Interesse an den Problemen inkontinenter Patienten bekundet und ihre Bereitschaft zur Kooperation als GIH-Beratungsstellen erklärt haben. 

Telefon-Sprechzeiten: Montag bis Freitag 08-12 Uhr 
Telefon-Hotline: Mittwoch 14:30-16:00 Uhr 
Telefon 0561 980-3697 
Fax 0561 980-6922 

Stomatherapie und -beratung, Inkontinenzberatung

Beratung und Versorgung von Patientinnen und Patienten vor und nach einer Operation an Darm und Blase mit Anlage eines künstlichen Ausgangs (Stoma). 
Sie erreichen die Stomatherapeutin über die Telefonzentrale 0561 980-0

Aufgaben 

  • Beratung und Versorgung von Patientinnen und Patienten 
  • Ernährungsberatung von Betroffenen 
  • Inkontinenzberatung 
  • Fortbildung von Pflegekräften

Schwerpunkte 

  • das praeoperative Gespräch mit dem Patienten und dem Chirurgen bezüglich der Stomalokalisation 
  • Mithilfe bei der Inkontinenzanalyse 
  • Gespräch mit dem Patienten und seinen Angehörigen 
  • Diskussion zwischen Enterostomatherapeuten, Arzt und Patient bezüglich spezieller Patientenbedürfnisse 
  • Beratung / Betreuung beim Erstellen eines Inkontinenzprogrammes 
  • Informationen über die Stomapflege 
  • Informationen über sachgerechtes Anbringen der Inkontinenzhilfsmittel und Verbandsmaterialien 
  • Beratung / Betreuung von Patienten mit schwerheilenden Wunden 
  • Durchführung von regelmäßigen Verbandwechseln 
  • Psychische Betreuung der speziellen Patientengruppen und der Angehörigen

Hospiz

Patienten, die an einer fortgeschrittenen schweren Erkrankung leiden und deren Lebensende bevorsteht, können in einer stationären Einrichtung, im Hospiz Kassel aufgenommen werden. 
www.hospizkassel-gesundbrunnen.org

Palliativ-Care-Team:
DRK-Kassel-Wolfhagen e.V. 
Tel. 0561 72904 - 0

Dr. Jörg Bader

Geschäftsführer ZMV & Leitung Tumorzentrum

Dr. Jörg Bader

Geschäftsführer ZMV & Leitung Tumorzentrum