Computertomographie (CT)
Die Computertomographie (CT) ist ein spezielles Röntgenverfahren. Mit ihr können Gewebe und Organe ohne Überlagerungen zweidimensional dargestellt werden. Die auf dem Rücken liegenden Patient*innen werden durch die runde Öffnung des Computertomographen geschoben, währen eine Röntgenröhre um die Patient*innen rotiert. Detektoren empfangen die durch den Körper geschwächten Röntgenstrahlen unterschiedlich stark. Ein Computerprogramm errechnet daraus Schnittbilder verschiedener Ebenen. Durch spezielle Computerprogramme können dann ohne zusätzliche Strahlenbelastung für die Patient*innen Bilder der 3. Ebene berechnet werden, so dass virtuelle 3D-Bilder entstehen. Im Fachbereich Radiologie des MVZ sind zwei hochmoderne Mehrzeilen Spiral-Computertomographen im Einsatz.
Unser 256-Zeilen CT ermöglicht die zügige Untersuchung von Brustkorb, Bauchraum und Becken in einem Untersuchungsschritt in exzellenter Auflösung.
Wie viel Zeit ist nötig?
Die eigentliche Untersuchungszeit beträgt lediglich zwischen 2 und 5 Minuten. Bei Untersuchungen des Bauchraumes nimmt die Vorbereitungszeit bis zu 60 Minuten ein, da die Patient*innen ½ bis 1 Liter Mineralwasser zur Füllung des Magen-Darm-Traktes trinken müssen, um eine optimale Diagnostik zu ermöglichen. Bei bestimmten Untersuchungen wird zusätzlich ein Kontrastmittel in die Venen verabreicht, um Organstrukturen besser beurteilen zu können.
Nebenwirkungen?
Als Röntgenverfahren ist die Computertomographie mit einer gewissen Strahlenbelastung verbunden. Nebenwirkungen sind jedoch selten. Falls Kontrastmittel injiziert werden müssen, können ein Wärmegefühl im Körper oder ein metallischer Geschmack im Mund auftreten - beides verschwindet jedoch schnell wieder von selbst. In seltenen Fällen wurden allergische Reaktionen auf das stark jodhaltige Kontrastmittel verspürt.
Wichtig!
Bei Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes sollten die Patient*innen am Untersuchungstag nüchtern sein.
Wegen der Strahlenbelastung sollten Schwangere nicht im CT untersucht werden.
Für Untersuchungen, bei denen Kontrastmittel intravenös eingesetzt werden, ist es unbedingt notwendig, dass Sie uns Ihren Kreatininwert zur Untersuchung mitbringen, um eine Nierenschädigung auszuschließen. Zum Ausschluss einer Schilddrüsenfunktionsstörung bitten wir um die ergänzende Bestimmung des TSH-Wertes (bitte bei Hausärzt*innen bestimmen lassen).
So erreichen Sie uns:
Dr. med. Lüke Müller
Facharzt für Radiologie
Dr. med. Lüke Müller
Facharzt für Radiologie