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News & Presseinformationen

Erneut Auszeichnung für Bad Arolser Chirurgie

Überdurchschnittlich hohe Qualität bei Gallenblasenentfernung

Wolfgang Kockrow, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie am Krankenhaus Bad Arolsen, freut sich über die wiederholte Auszeichnung durch die AOK. Auf dem Monitor ist eine minimal-invasive Gallenoperation zu sehen. (Bild: GNH)
Bad Arolsen

Das Krankenhaus Bad Arolsen hat bei einer Qualitätsauswertung der AOK erneut ein hervorragendes Ergebnis erzielt: Für Operationen zur Entfernung der Gallenblase gab es die höchstmögliche Bewertung (drei Lebensbäume). Das heißt, dass die Gallenblasenentfernung im Krankenhaus Bad Arolsen mit überdurchschnittlich hoher Behandlungsqualität erfolgt und Komplikationen sowie ungeplante Folge-Operationen sehr selten sind. Damit gehört das Krankenhaus Bad Arolsen zu den 20 Prozent der untersuchten Kliniken in diesem Behandlungsfeld mit einer geringen Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Ereignisse.

„Wir freuen uns sehr, dass wir im Bereich der Gallenblasenentfernung weiter zu den besten Krankenhäusern gehören“, so Geschäftsführerin Anne Bülling. „Die wiederholte Auszeichnung zeigt das dauerhaft hohe Qualitätsniveau des gesamten Teams, zu dem neben den Chirurgen auch die Anästhesisten und Pflegekräfte gehören.“

Anhand der QSR-Methode (Qualitätssicherung mit Routinedaten) – ein statistisches Verfahren, dass die Behandlungsqualität von Kliniken auf Basis von Krankenhausabrechnungsdaten misst, bewertet die AOK einmal jährlich bestimmte Leistungsbereiche mit einem Lebensbaum-Schema. Die Ergebnisse werden den niedergelassenen Ärzten übermittelt und in der Online-Orientierungshilfe „Krankenhausnavigator“ der AOK veröffentlicht. Dort können Krankenhauspatienten eine Klinik mit den besten Behandlungsergebnissen im jeweiligen Krankheitsfeld auswählen. So kann die sorgfältige Auswahl eines Krankenhauses bereits der erste wichtige Schritt vor einer Behandlung sein. Die aktuelle Bewertung wurde im Oktober 2020 vorgenommen.

„Die Entfernung der Gallenblase ist die Standardtherapie, wenn Gallensteine den Patienten Beschwerden bereiten und eine Behandlung mit Medikamenten keine dauerhafte Besserung bringt“, erläutert Chefarzt Wolfgang Kockrow. „Die komplette Entfernung der Gallenblase hat für die Patienten keine Nachteile und ist mit über 200.000 Eingriffen pro Jahr in Deutschland ein Routine-Eingriff.“ Das Team im Krankenhaus Bad Arolsen führt diese Operationen jährlich etwa 100 Mal durch. „Der Eingriff wird bei uns minimal-invasiv durchgeführt und dauert lediglich etwa eine halbe Stunde“, ergänzt Kockrow.  „Meist blieben die Patientinnen und Patienten danach zwei bis drei Tage in der Klinik, danach ist alles überstanden.“

Gallensteine gelten als eine typische Erkrankung der so genannten Wohlstandsgesellschaft, deren Entstehung durch fettreiches Essen und zu wenig Bewegung begünstigt wird. Eine gesunde, ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Bewegung tragen dazu bei, das Risiko für die Entwicklung von Gallensteinen zu senken. Aber auch nach einer Entfernung der Gallenblase sollte auf einen gesunden Lebensstil geachtet werden, da ein Teil der auslösenden Faktoren – zu viel Fett, zu wenig Bewegung – mit der Operation nicht beseitigt ist.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Inga Eisel

Pressesprecherin

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Dr. Nina McDonagh

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