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Informationen zum Coronavirus

Allgemeine Hinweise und Informationen

Wann besteht ein begründeter Verdachtsfall?

Ein Coronavirus-Verdachtsfall besteht, wenn Sie an Symptomen eines Atemwegsinfektes wie Fieber, Husten, Atemnot leiden und zusätzlich mindestens einer der folgenden Punkte zutrifft:

  • Sie haben sich selbst innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten
  • Sie hatten Kontakt zu einer Person aus einem Risikogebiet
  • Sie hatten Kontakt zu einer Person mit bestätigter Infektion mit dem neuen Coronavirus

Kann ich mich testen lassen?

Tests sind grundsätzlich nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgesehen, über die in jedem Fall zunächst eine Ärztin oder ein Arzt entscheidet. Wenn bei Ihnen ein begründeter Verdachtsfall vorliegt, sollten Sie im ersten Schritt nach telefonischer Voranmeldung eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Weitere Anlaufstellen wären der Ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117) oder das Gesundheitsamt. Eine dieser drei Instanzen trifft die Entscheidung, ob dein Test durchgeführt wird. Bitte halten Sie diese Wege ein, damit die verfügbaren Kapazitäten effizient genutzt werden können. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Was sollten Sie im Verdachtsfall tun?

Bitte wenden Sie sich umgehend an Ihre Hausarztpraxis oder den kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117.

Wenn Sie unter schweren grippalen Symptomen leiden und ein begründeter Verdachtsfall besteht, dann helfen wir Ihnen an unseren Kliniken weiter. Aufgrund der in diesem Fall nötigen Isolationsmaßnahmen bitten wir Sie, unsere Kliniken nicht persönlich zu betreten, sondern sich zunächst telefonisch bei uns zu melden unter:

Klinikum Kassel: 0561-980-5000 (Erwachsene), 0561-980-5500 (unter 16 Jahre)

Krankenhaus Bad Arolsen: 05691 800-0

Kreisklinik Hofgeismar: 05671 81-0

Sie haben Fragen oder sind sich unsicher?

Bitte haben Sie Verständis dafür, dass die Beschäftigten in der Interdisziplinären Zentralen Notaufnahme unsere Notfallpatienten versorgen müssen und das Notfall-Team Ihre individuellen Fragen zur ambulanten Versorgung bei einem Verdacht auf Covid-19 nicht beantworten kann.

Bei Fragen zur medizinischen Versorgung im Verdachtsfall, wenden Sie sich bitte telefonisch an den kassenärztlichen Notdienst: 116117.

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus kontaktieren Sie bitte die hessenweite Hotline: 0800-5554666. Diese wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration eingerichtet und kann täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr erreicht werden.

Für Besucherinnen und Besucher

Aktuelle Besuchsregelungen an unseren Klinik-Standorten

Die Bundes- und Landesregierungen verständigen sich täglich neu über einschneidende Maßnahmen, um die Verbreitung von COVID-19 weitestgehend zu verlangsamen. Die Gesundheit Nordhessen will ihren Beitrag dazu leisten und spricht daher ab Mittwoch, den 18.03.2020, an allen Klinikstandorten ein absolutes Besuchsverbot aus. Die Entscheidung dient sowohl dem Schutz der Patientinnen und Patienten als auch der Sicherheit der ohnehin schon stark belasteten Beschäftigten. 

 

Absolutes Besuchsverbot an allen GNH-Klinikstandorten

Ab Mittwoch, den 18.03.2020, gilt an allen Klinikstandorten ein absolutes Besuchsverbot. Ausnahmen gelten für minderjährige Kinder, die weiterhin ihre Eltern empfangen können, sowie in begründeten Einzelfällen nach medizinischer oder pflegerischer Absprache. Um ausschließlich erlaubte Zutritte zu den Kliniken zu gewährleisten, werden an den Eingängen Kontrollen eingerichtet. Besucherinnen und Besucher sollten daher stets ihren Personalausweis bei sich tragen.

Für Schwangere und ihre Familien

Es gibt aktuell auch einige Einschränkungen im Bereich der Geburtshilfe im Klinikum Kassel. Die Einschränkungen dienen dem Schutz der großen und kleinen Patienten/-innen und des Personals des Klinikum Kassel. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Hier möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Antworten auf Fragen zu finden, die uns derzeit in unserem geburtshilflichen Kliniksalltag täglich begegnen:

Aus gegebenem Anlass entfallen bis auf weiteres alles Kurse der Elternschule.

Aktuell finden keine Anmeldegespräche statt. Die Anamnese wird direkt zur Aufnahme im Kreißsaal erhoben. Sie dürfen uns gerne telefonisch informieren, wenn sie sich zum Geburtsbeginn auf den Weg in den Kreißsaal begeben.

Aktuell von Bedeutung für uns sind folgende Informationen:

  • Sind sie gesund? Haben Sie aktuell Erkältungssymptome/Husten/Fieber?
  • Hatten Sie Kontakt zu einer Corona-positiven Person?
  • Waren sie vor kurzem in einem RKI-Risikogebiet?
  • Hatten Sie selbst bereits einen Corona-Abstrich – wenn ja, war dieser positiv?

Sollten Sie auf eine dieser Fragen mit JA antworten, bitten wir Sie im Kreißsaal anzurufen, bevor Sie sich auf den Weg zu uns machen 

Aktuell gilt im gesamten Klinikum Kassel ein Besuchsverbot – eine Ausnahme stellt dabei die Begleitung unter Geburt dar. Sobald sie unter Geburt fest im Kreißsaalbereich betreut werden, darf eine feste Begleitperson direkt dabei sein. Die Begleitperson soll gesund sein und sich die gesamte Aufenthaltszeit im gleichen Raum mit der Gebärenden befinden. Sowohl die aufgenommene Schwangere als auch die zur Geburt hinzukommende Begleitperson erhalten einen Corona-Abstrich. Die Begleitperson erhält im Kreißsaal einen Mundschutz.

Eine gesunde Begleitperson darf auch weiterhin die Schwangere in den OP zum Kaiserschnitt begleiten und auch während der direkt anschließenden Überwachungszeit im Aufwachraum bzw. im Kreißsaal dabei bleiben.

Auf der geburtshilflichen Station für Schwangere und Wöchnerinnen besteht ein striktes Besuchsverbot. Nutzen Sie gerne das im gesamten Klinikum kostenlos angebotene WLAN zur Videotelefonie.

Aktuell wird das Stillzimmer nicht genutzt und auch das Kinderzimmer wird nur eingeschränkt genutzt. Die Mütter versorgen Ihre Kinder hauptsächlich in den eigenen Zimmern und erhalten dabei wie bisher unsere Unterstützung. Der Aufenthaltsraum wird aktuell nicht genutzt. Es besteht ein absolutes Besuchsverbot auf der geburtshilflichen Station. Wenn Sie etwas Dringendes benötigen, kann dies am Haupteingang bei der Security abgegeben werden. Unser Personal holt es dann gerne für Sie ab.

Das Rathaus der Stadt Kassel bittet um die standesamtliche Anmeldung via Internet oder per Post:
https://www.kassel.de/service/produkte/kassel/33---Buergeramt/Standesamt/geburt-online-anmelden.php​​​​​​​

Wir informieren sie frühzeitig über den geplanten Entlasszeitpunkt. Gerne begleiten wir sie dann zum Hauptausgang und helfen Ihnen mit Ihrem Gepäck. Für das Abholen stehen Parkmöglichkeiten direkt vor dem Haupteingang der Klinik zur Verfügung.

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zu spezifischen Risiken der COVID-19-Virusinfektion

Für Krebspatienten

Am Klinikum Kassel und am Zentrum für Medizinische Versorgung werden auch trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie alle Therapien für Krebspatienten mit Blick auf die aktuellen Leitlinien vollumfänglich durchgeführt. Dazu gehören neben der Chemotherapie auch die modernen, zielgerichteten Immuntherapieverfahren, alle kurzfristig notwendigen Krebsoperationen und endoskopische Eingriffe sowie die Strahlentherapie. Dort haben wir einen neuen Linearbeschleuniger in Betrieb genommen, mit dem wir alle Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung ohne Einschränkungen behandeln. Insbesondere bei der Chemo- und Strahlentherapie werden zu Beginn feste Zyklen definiert, die eingehalten werden müssen, um einen Behandlungserfolg sicherzustellen. Daran halten wir uns natürlich.

Weiterhin führen wir für all diese Patientinnen und Patienten die notwendige Diagnostik (z.B. diagnostische und interventionelle Endoskopie, Radiologie, Nuklearmedizin und Pathologie) ohne Einschränkungen durch.

Unsere Krebspatientinnen und -patienten sind immunsupprimiert und gehören damit zur Corona-Risikogruppe. Schon allein aus diesem Grund haben wir alle nötigen Maßnahmen getroffen, um bei ihnen und unseren Beschäftigten eine Infektion zu vermeiden. Natürlich sind darüber hinaus Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19 Infektion strikt getrennt von allen anderen Patienten untergebracht.

Auf Wunsch einiger Patientinnen und Patienten, die bei uns aufgrund einer früher behandelten Krebserkrankung in der Nachsorge sind, verschieben wir vereinzelt Termine für reine Kontrolluntersuchungen. Allerdings erfolgt dies nur, wenn es keinen Hinweis auf eine aktuelle Behandlungsnotwendigkeit gibt.

Für Kliniken und medizinisch/pflegerische Beschäftigte

Hygiene-Tipps: Schützen Sie sich und andere!

Erklärvideo zum neuartigen Coronavirus